Unser Team

CD „early music bird. alte neue musik“

Wolfgang Mitterer

Komposition & Electronics

Wolfgang Mitterer wurde 1958 in Lienz, Osttirol, geboren und studierte in Graz, Wien und Stockholm Orgel, Komposition und Elektroakustik. Nach einem Stipendienaufenthalt in Rom 1988 spielte er in Bands wie Hirn mit Ei, Call Boys Inc., Pat Brothers, Dirty Tones und Matador sowie u.a. mit Linda Sharrock, Gunter Schneider, Wolfgang Reisinger, Klaus Dickbauer, Hōzan Yamamoto, Tscho Theissing und Tom Cora. Wolfgang Mitterer zählt zu den wichtigsten zeitgenössischen Komponisten Österreichs und hat sich als Spezialist für elektroakustische Musik etabliert. Seine Arbeit oszilliert zwischen Komposition und offener Form. Neben Musik für Orgel und Orchester, einem Klavierkonzert und der 2003 bei den Wiener Festwochen uraufgeführten Oper Massacre produziert er Soundinstallationen und war an gemeinschaftlichen Improvisationen mit diversen Gruppen beteiligt. Er tritt regelmäßig als Solist und in Ensembles bei internationalen Festivals auf. Mitterers Œuvre umfasst Auftragswerke – u.a. für den steirischen herbst, Wien Modern, das Klangforum Wien (coloured noise, brachialsinfonie für 23 musiker und electronics, 2005), die Klangspuren Schwaz, das Wiener Konzerthaus, den ORF, den WDR und die SRG sowie zuletzt für das 350- Jahr-Jubiläum der Universität Innsbruck –, Musikaufträge für Theaterproduktionen, etwa für Sven-Eric Bechtolfs Richard II. (2009) am Thalia Theater Hamburg und Andrea Breths Inszenierungen von Bernard-Marie Koltès’ Quai West (2010) und Shakespeares Hamlet (2013) am Wiener Burgtheater. 2005 wurde Crushrooms (Libretto: Albert Ostermaier) am Theater Basel uraufgeführt, 2016 die Oper Marta (Libretto: Gerhild Steinbuch) an der Opéra de Lille. 2019 hatte der österreichische Spielfilm Die Kinder der Toten nach dem gleichnamigen Roman von Elfriede Jelinek und mit Mitterers Filmmusik im Rahmen der Berlinale Premiere und wurde mit einem FIPRESCI-Preis ausgezeichnet. 2020 fand die Uraufführung seiner Vertonung von Friedrich Wilhelm Murnaus Stummfilm Phantom im Wiener Konzerthaus statt. Für sein Wirken als Musiker und Komponist erhielt Wolfgang Mitterer zahlreiche Preise, u.a. den Prix Ars Electronica, den Max-Brand-Preis, den Prix Futura Berlin, den Emil-Berlanda-Preis, den Preis der Stadt Wien für Musik, den Österreichischen Kunstpreis für Musik (2014) sowie den Österreichischen Filmpreis für die „Beste Musik“ 2018 für Untitled (Regie: Michael Glawogger /Monika Willis) und 2020 für Die Kinder der Toten (Regie: Pavol Liska/Kelly Copper). Als Lehrbeauftragter war Wolfgang Mitterer u.a. an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien und bei den Darmstädter Ferienkursen für Neue Musik tätig; zudem ist er Aufsichtsratsmitglied der austro mechana.

Fotografie von Wolfgang Mitterer © Julia Stix

Luca Pianca

Laute

Der in Lugano geborene Luca Pianca hat bei Nikolaus Harnoncourt am Mozarteum in Salzburg studiert und ist einer der gesuchtesten Musiker auf dem Gebiet der Interpretation auf Originalinstrumenten.
Seine Konzerttätigkeit führte Luca Pianca in weltweit renommierte Häuser wie die Carnegie Hall in New York, die Berliner Philharmonie, das Wiener Konzerthaus und den Wiener Musikverein. Auf Einladung von Veran- staltern wie dem Opernhaus Zürich, den Salzburger Festspielen, dem Lucerne Festival und dem Theater an der Wien trat er mit angesehen Klangkörpern wie den Berliner Philharmonikern unter Sir Simon Rattle oder dem Rockstar Sting auf.
Luca Pianca steht regelmäßig als Instrumentalpartner von Sängerinnen und Sängern wie Marie-Claude Chap- puis, Eva Mei, Christoph Prégardien, Cecilia Bartoli und Georg Nigl sowie im Duo mit dem Gambisten Vittorio Ghielmi und mit der Harfenistin Margret Köll auf der Bühne.
Ferner ist er einer der Mitbegründer des Mailänder Ensembles „Il Giardino Armonico“.
Seine Diskographie umfasst neben den vielen Einspielungen, auf denen er als Mitglied von Il Giardino Armonico zu hören ist, u. a. eine Gesamtaufnahme der Lautenwerke von Johann Sebastian Bach und Antonio Vivaldi. Seit 2008 leitet er den Gesamtzyklus der Bach-Kantaten im Wiener Konzerthaus, bisher wurden schon mehr als 100 Kantaten sowie das „Weihnachtsoratorium“ und die „Johannes-Passion“ aufgeführt. 2018 hat Luca Pianca hat den Schweizer Musikpreis gewonnen.

Fotografie von Luca Pianca © Maria Weiss im Schloss Pöckstein

Maria Weiss

Mezzosopran & CEO

Ihre Liebe zu Gesang und Alter Musik entdeckte die Mezzosopranistin bereits als Teenager. Zu ihren Ausbildungsstätten zählen u.a. das Staatliche Konservatorium in Florenz, die Universität für Musik und darstellende Kunst Graz und das Lee Strasberg Theatre & Film Institute in New York (Schauspiel). Heute singt sie mit Klangkörpern wie dem L’Orfeo Barockorchester, dem Ensemble Claudiana, dem Bach Consort Wien, spanische Literatur des Barock mit A Corte Musical oder Zeitgenössisches mit dem Klangforum Wien und hat sich mit ihrem, in den Kritiken als „schönen“, „klar timbrierten und makellos geführten“, „leichtfüßig“ schwebenden Mezzosopran „mit orgelnder Tiefe“ als herausragende Interpretin Alter Musik etabliert. Repertoireschwerpunkte der 5 Sprachen sprechenden Sängerin sind Alte und Zeitgenössische Musik, Bach, Mozart bis hin zu Offenbach, im Besonderen Erstaufführungen (vergessener) Werke. Die Zusammenarbeit mit RegisseurInnen wie Frank Castorf, Philippe Arlaud, Sigrid T’Hooft und musikalischen Partnern wie Michi Gaigg, Rubén Dubrovsky, Wolfgang Mitterer, Stefan Asbury, Domingo Hindoyan prägen ihren künstlerischen Weg. Sängerische Stationen sind u.a. Wiener Festwochen, Opernhaus Graz, Theater an der Rott (Dtl.), Konzerthaus Wien, trigonale, Bregenzer Festspielhaus oder Teatru Manoel (Malta). Im Juni 2019 gab die Mezzosopranistin ihr Debüt bei den Händel-Festspielen Halle mit der Oper „Atalanta“ in der Rolle der Irene. mariaweiss.at

Fotografie von Maria Weiss © Carmen & Ingo Photography

Zsófia Breda

Barockvioline

wurde in 1998 geboren, und hat ihre Musikausbildung in Gödöllő (Ungarn) angefangen. Sie hat ein Abschluss in Bartók Béla Konservatorium Budapest in der Klasse von Erika Petőfi. Alte Musik war immer etwas Besonderes für sie und 2016 begann sie sich bei Monika Toth und Soma Dinyes an der Miszla Baroque Academy damit näher zu beschäftigen. Seit 2018 studiert sie Barockvioline bei Ulrike Engel an der Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien. Zsofia ist Teil des Miszla Barockorchesters und des Bach Consort Budapest. Regelmässig tritt sie mit verschiedenen Besetzungen europaweit auf. Ausserdem besuchte sie Meisterkurse bei Monika Toth, Soma Dinyes, Balazs Mate, Dirk Börner, Rachel Podger, Davide Monti und Veronika Skuplik.

1607. ensemble für alte & neue musik

early music bird. alte neue musik

Gegründet von Maria Weiss, musiziert das Ensemble auf Originalinstrumenten gemeinsam mit langjährigen musikalischen KollegInnen und FreundInnen.
Intention: Auf höchstem musikalischen Niveau die existentiellen Schichten von Werken auf der Suche nach einer eigenen musikalischen Sprache erkunden.

Wolfgang Mitterer, Komposition & Electronics
Luca Pianca, Laute ⠀⠀
Maria Weiss, Mezzosopran & CEO⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀
Monika Toth, Violine⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀
Zsófia Breda, Violine
Hanne Eisenhut, Viola⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀
Igor Bobovich, Cello⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀
Alexandra Dienz, Kontrabass⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀
Chiara Massini, Cembalo⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀
Anne Suse Ennsle, Flöte
Annemarie Podesser, Flöte⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀
Hermann Ebner, Horn⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀
Michael Söllner, Horn

Fotografie des Ensembles © Theresa Pewal im Schloss Pöckstein

Monika Toth

Barockvioline

Im Jahr 1997 erwarb sie ihr Diplom in Instrumentalpädagogik Violine Cum Laude am Konservatorium der Hochschule 1 für Musik Franz Liszt in Ungarn. 2000 gewann sie den 2. Platz beim Internationalen Wettbewerb für Kammermusik Premio Bonporti Rovereto und 2001 den 3. Platz beim Magdeburger Telemann-Wettbewerb. Den Master im Fach Barockvioline erlangte sie 2007 als Studentin von Enrico Onofri am Konservatorium Vincenzo Bellini in Palermo. Eine rege Konzerttätigkeit verbindet Monika mit führen- den Barockensembles und Kammermusikformationen wie I Barocchisti, L’Eclisse, Zefiro, Europa Galante, Il Giardino Armonico, Dolce e Tempesta, Brixia Musicalis, Barucco Wien, Capella Leopoldina Graz, Neue Hofkapelle Graz sowie Musica Perduta. Sie ist Dozentin für Barockvioline und Kammer- musik bei Sommerakademien in Miszla (Ungarn) und Neapel.

Fotografie von Monika Toth © Maria Weiss im Schloss Pöckstein

Anne-Suse Enßle

Flöte

Anne-Suse Enßle wurde 1988 in Backnang (Deutschland) geboren. Im Alter von 8 Jahren begann sie Blockflöte zu spielen und verlor seither nie das Interesse an diesem faszinierenden Instrument. Von 2007 bis 2014 studierte Anne-Suse Enßle bei Professor Dorothee Oberlinger am Mozarteum in Salzburg mit den Schwerpunkten Instrumentalpädagogik und Konzertfach. Von 2012 bis 2015 studierte sie außerdem an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien (mdw) bei Professor Carsten Eckert. Sie konnte diese Studien mit Auszeichnung abschließen und wurde dafür im Jahr 2015 mit dem Würdigungspreis der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien ausgezeichnet. Zusätzlich studierte sie einige Semester Barockfagott bei Jennifer Harris (MUK Wien). Anne-Suse Enßle ist neben ihrer solistischen Tätigkeit begeisterte Kammermusikerin. So widmet sie sich im „Duo Enßle-Lamprecht“ (Blfl&Percussion) bereits seit 10 Jahren der Musik des Mittelalters und der Moderne. Die intensive Zusammenarbeit mit KomponistInnen, Projekte zur Vermittlung von Musik, Workshops für Studierende der Komposition sowie ein großes Projekt zum „Mönch von Salzburg“ sind nur einige Tätigkeitsfelder dieser einzigartigen Duokombination. Weiters beschäftigt sie sich im „Windcraft-Quartett“ mit rein blockflötistischer Kammermusik. 2013 gewann sie den ersten Preis der Moeck/SRP Competition in London und war außerdem Finalistin des „Casinos Austria Rising Star Award“. Stipendien erhielt sie unter anderem vom Royichi Sasakawa Young Leaders Fellowship Fund, der Universität Mozarteum Salzburg (Leistungsstipendium) und dem PE-Förderkreis Mannheim. 2018 wurde sie mit einem Start-Stipendium des österreichischen Ministeriums für Kunst und Kultur ausgezeichnet. Sie trat solistisch und als Kammermusikerin bei namhaften Festivals wie der ERPS-Biennale, dem PODIUM-Festival, dem europäischen Kirchenmusikfestival Schwäbisch Gmünd, den Bad Arolser Barockfestspielen, Innsbruck Barock, dem Bachfest Leipzig, dem Tonlagen-Festival Hellerau, dem Klangspuren-Festival Tirol, den Donaufestwochen, dem Dalheimer Sommer und dem Greenwich Early Music Festival und den Musikfestspielen Potsdam Sanssouci auf. Als Spielerin historischer Fagottinstrumente ist sie gefragtes Orchestermitglied und spielte in dieser Funktion unter anderem bei der Mozartwoche Salzburg und in diversen Opernproduktionen. Jury- und Referentinnentätigkeiten runden ihre beruflichen Aufgaben ab: Sie war unter anderem Jurymitglied beim Nachwuchswettbewerb der ERPS (European Recorder Player Society) in Graz (2016), in Bolzano (2019) sowie Dozentin bei den Tagen der Schulmusik in Halle an der Saale (2017), dem ERTA-Kongress 2017 und den Austrian Arts Sessions 2018. Seit März 2018 ist sie Vizepräsidentin der ERPS, seit September 2018 Vorsitzende der ERTA Österreich. Anne-Suse Enßle unterrichtete von 2015-2019 als Assistentin für die künstlerische Ausbildung Blockflöte in der Klasse Prof. Carsten Eckert (Universität für Musik und darstellende Kunst Wien). Im Sommersemester 2019 leitete sie vertretungsweise die Blockflötenklasse am Kärntner Landeskonservatorium Klagenfurt. Seit Januar 2020 leitet sie die Blockflötenklasse am Tiroler Landeskonservatorium in Innsbruck. Sie lebt mit ihrer Familie in Salzburg.

Fotografie Anne Suse Enßle © Theresa Pewal im Schloss Pöckstein

Hanne Eisenhut

Barockviola

Geboren/aufgewachsen in Stuttgart. Violinstudium in Aachen/Köln und Klagenfurt bei Prof. P. Rosemberg und Prof. H. Fister, Barockvioline bei Mag. Th. Fheodoroff, Meisterkurse bei Y. Kless, Igor Ozim, Andreas Pilger, John Holloway, Rachel Podger u.a. Staatliche Lehrbefähigung 1999, Künstler. Diplom 2001, jeweils mit Auszeichnung. Lehrerin für Violine/Viola an der Musikschule Klagenfurt, rege musikalische Tätigkeit im In-und Ausland mit dem Barock Ensemble Arco-Baleno und dem Ensemble für alte Musik “La Follietta” (Auftritte im Rahmen der Musikwochen Millstatt, Trigonale, Innsbrucker Festwochen für Alte Musik u.a.)

Fotografie von Hanne Eisenhut © Maria Weiss im Schloss Pöckstein

Annemarie Podesser

Flöte

Ihr musikalisches Leben begann, als sie die Blockflöte ihrer Schwester in die Hände bekam. Einige Jahre später studierte sie IGP/Blockflöte am Kärntner Landeskonservatorium, Konzertfach Blockflöte an der Züricher Hochschule der Künste, und Traversflöte in Lyon/Frankreich und an der MUK Wien. Sie konzertiert als Solistin und Kammermusikerin mit verschiedenen Ensembles und Orchestern in ganz Europa und ist seit 2015 erste Flötistin des Barockorchesters Capella Leopoldina. Sie konzertierte ua. mit den Wiener Symphonikern, mit dem Orchester Camerata Athen, als Solistin in der Neuen Oper Athen, am Theater an der Wien, im königlichen Palast Stockholm, im Radio Kulturhaus Wien, beim Barockfestival St. Pölten, dem internationalen Barockfestival Bodrum/Türkei, im Konzerthaus Wien, uvm. Radioaufnahmen und Cd Produktionen von Radio Ö1 und Filmmusikaufnahmen gehören ebenso zu Ihren Tätigkeiten wie die langjährige Lehrtätigkeit. Neben der Alten Musik beschäftigt sich Annemarie Podesser intensiv mit der Interpretation Zeitgenössischer Musik. Seit Mai 2018 ist Annemarie Podesser als Professorin für Blockflöte und Alte Musik am Kärntner Landeskonservatorium tätig.

Fotografie von Annemarie Todesser © Theresa Pewal im Schloss Pöckstein

Hermann Ebner

Horn

Univ. Doz. Mag. Hermann Ebner

Langjähriger 1.Hornist im Tonkünstlerorchester NÖ,
Mitwirkung Wr. Philharmoniker, Wr. Staatsoper, RSO Wien.
Originalklangorchester: LÒrfeo Barockorchester, Wiener Akademie, Musica Angelica LA,
Les Musiciens du Louvre.
Lehrtätigkeit an der KUG, Inst. Oberschützen für Horn, Naturhorn und Kammermusik
CD-Aufnahmen, Orchester, Kammermusik und
Solokonzerte – Wr. Kammerorchester, Philarmonisches Orchester Györ, RSO Krakau, Mozarteum Orchester Salzburg.
Masterclasses in Österreich, Italien, Ungarn, Polen, USA, Japan, Novosibirsk, Bogota,
Santo Domingo, Los Angeles.
Publikation: Die Hornisten Joseph Haydns am Hofe Esterhazy

Igor Bobovich

Barockcello

war Solocellist im Orchester «MusicAeterna», hat bei «Concerto Köln», «La poeme harmonique», «Ensemble 1700» mitgewirkt. Er gibt regelmäßig Konzerte in Europa und Russland, unterrichtet am Moskauer Konservatorium, leitet dаs Ensemble «Moskauer Kammermusik-Akademie», ist ein festes Mitglied des Ensembles «La voce strumentale» welches regelmäßig mit MusikerInnen wie Andrea Marcon oder Julia Lezhneva zusammenarbeitet. Igor Bobovich wurde 1976 in Weißrussland geboren und erhielt im Alter von sechs Jahren ersten Cellounterricht. Von 1990-1993 besuchte er die Spezialschule für hochbegabte Kinder in Kharkov, bevor er sein Studium am staatlichen «P.I.Tschaikowski» -Konservatorium in Moskau aufnahm, welches er 1999 erfolgreich abschloss. Von 1999-2005 studierte er an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover die Studiengänge: Künstlerische Ausbildung, Kammermusik, Orchestersololiteratur, Soloklassen. Igor Bobovich hat zahlreiche Preise und Auszeichnungen bei internationalen Wettbewerben gewonnen, u.a. beim Internationalen «J.S. Bach»-Wettbewerb in Leipzig, beim Internationalen «Maria Canals» Wettbewerb in Barcelona, beim Internationalen Kammermusikwettbewerb in Caltanissetta u.v.a.

Fotografie von Igor Bobovich © Maria Weiss im Schloss Pöckstein

Michael Söllner

Horn

geboren 1974 in Steyr. Hornstudium an der Privatuniversität Konservatorium Wien. Beschäftigung mit dem Barock- und Naturhorn und besonders der historischen Aufführungspraxis auf der Es-Trompete.

Chiara Massini

Cembalo

Chiara Massini wurde 1971 in Rom geboren, wo sie Klavier am Konservatorium "Ottorino Respighi" beim Prof. Enzo Stanzani und Musikwissenschaft an der Universität " La Sapienza" studierte. Nach ihrem Abschluss besuchte sie verschiedene Meisterkurse in Salzburg und begann sich intensiv mit Alter Musik auseinanderzusetzen. Dieser Weg führte Chiara Massini nach Wien. Dort studierte sie Cembalo und Generalbass bei Prof. Gordon Murray und Augusta Campagne an der Universität für Musik und darstellende Kunst und schloss mit Auszeichnung ab.

Neben mehreren Aufnahmen für den Österreichischen, Italienischen, Kanadischen und Spanischen Rundfunk erfolgte eine rege Konzertätigkeit als Solistin und Kammermusikerin an verschiedenen Festivals und Konzertreihen in Europa, Kanada und Brasilien, im Libanon u.a für das Festival "Al Bustan " in Beirut, den Musikverein und das Konzerthaus in Wien,” I concerti del Gonfalone" und " I Concerti del Quirinale -RAI" in Rom sowie bei den Musikfestspielen in Dresden, bei den Bachfest Leipzig und bei der Innsbrucker Festwochen der Alten Musik.

"Ihr Spiel besticht durch einen Mix an technischer überlegenheit und Ausdruckskraft" ist über ihre Interpretation gesagt worden, als ihre erste solo CD "Toccata, Passacaglia, Partita", die 2003 erschienen und vom italienischen und kanadischen Rundfunk gesendet worden ist.
Ausserdem hat die Presse über sie geschrieben: "Gleich mit der ersten Phrase profilierte sie sich als Künstlerpersönlichkeit von Ausnahmeformat, die die ausgewählten Werke italienischer Komponisten mittels genialischer Freiheiten zum Leben erweckt […]”

Im August 2005 wurde sie in die Schweiz eingeladen um die Goldberg Variationen zu spielen, die sie im Sommer 2006 für Symphonia aufgenommen hat. Diese Produktion wurde vom Publikum und der Kritik sehr gut angenommen: "Chiara Massini zeigt, dass sie zupacken und den Hörer damit packen kann. Sie lässt ihn dann auch nicht mehr los! (Alte Musik Aktuell)" Weiters wurde sie von der "Charitable Society of Friends" (Florida) eingeladen um im November 2008 ihr USA Debüt zu geben.

Ab 2008 hat Chiara Massini noch weitere drei Musik Cd’s aufgenommen bzw. produziert: J.S. Bach – Cembalo Musik
J.S. Bach – Fantasia, Suite
Partita Ostinati, Toccate e Fughe

Seit 2018 spielt sie im Duo mit dem Cembalisten Giorgio Tabacco, der sie zwei Jahre hintereinander eingeladen hat, Masterclass am Turiner Konservatorium zu halten.

N.N.

N.N.

N.N.

Alexandra Dienz

Kontrabass

Geboren 1969 in Innsbruck /Österreich lernt sie mit 5 Jahren bei ihrem Vater Florian Hackbrett,
bald auch schon Kontrabass,und spielt viele Jahre Volksmusik mit der Familienmusik Pedarnig.

Fast zeitgleich beginnt der Klavierunterricht und ab dem 16. Lebensjahr,im Musikgymnasium,
das Kontrabassstudium bei Prof. Sorg und Rumer am Konservatorium Innsbruck.
Sie schliesst ihr Kontzertfachdiplom und IGP mit ausgezeichnetem Erfolg ab
und geht zur Weiterbildung nach Wien(Oberschützen) zu Professor Auersperg.

von1995-2018 lebt sie als freischaffende Kontrabassistin in Wien und beschäftigt sich seitdem fast ausschliesslich mit historischer Aufführungspraxis und Zeitgenössischer Musik.

1998 erhält sie den Pembauerpreis in Innsbruck.

Seit 2018 lebt sie wieder in Innsbruck.
Seit 2020 Lehrbeauftragte an der MdW für Kontrabass Neue Spieltechniken

Sie ist Mitglied beim Ensemble „Phace Contemporary Music“
und spielt bei: Concentus Musicus, Ensemble Prisma, Klangforum Wien,
Ensemble Die Knoedel, Kammerorchester Basel,
Il Giardino Armonico, Ensemble Claudiana,Wiener Akademie
Akademie für Alte Musik Berlin, Lauttencompaney Berlin, Barucco, Bachconsort

Georg Burdicek

Tonmeister & Aufnahmeleitung

Der gebürtige Wiener Georg Burdicek ist der Gründer von tonzau- ber. Der Tonmeister kann bereits auf umfangreiche Referenzen zurückblicken, u.a. mit namhaften Künstlern wie Nicolaus Har- noncourt, Milan Horvat, Dmitri Sitkovetzky, Ildikò Raimondi, Elina Garancia, Joe Zawinul, Holger Groh und vielen anderen. Georg Burdicek ist Redakteur für das österreichische Fachmaga- zin Media Biz.

REFERENZEN Ensembles
Tonkünstler-Orchester Niederösterreich Wiener Symphoniker
Grazer Symphonisches Orchester Filharmonia Wroclawska Europasymphony
Imperialorchester Wien Concentus Musicus Wiener Bachsolisten Freitagsakademie
Casal Quartett
Ensemble Daniel Hisi
Ensemble Singleè
Sarasate Quartett
Boszodi Quartett
Klangforum Wien
Kirchenmusik St. Augustin
Chor des innermongolischen Rundfunks Chor der China National Petroleum Corp. Zisterzienser Stift Heiligenkreuz Polizeimusik Wien
Changing Tunes
Original Wiener Salonensemble
...uvm
Künstler
Dmitry Sitkovetsky Joe Zawinul
Paul Gulda Clemens Hagen Johan Botha
Elina Garanca Ildikò Raimondi Michael Heim Florian Bösch Holger Groh Kolja Lessing Yang Jiang Harald Hörth Gülsin Onay Max Müller Volker Nemmer Ulrike Anton Volker Ahmels Friederike Haufe Lukas Rath
James Rapport Zhi Gang Shah ...uvm
Dirigenten
Zubin Mehta Nicolaus Harnoncourt Milan Horvat
Max Pommer
Heinz Wallberg
Carel Mark Chichon Herbert Klinger Aleksandar Markovic Jacek Kaspszyk
Israel Yinon
Georg Mark
Roland Seifferth Wolfgang Gröhs Johannes Wildner Nazanin Aghakhani Pang Ka Pang Wolfgang Garbiel Ernst Wedam
Azis Sadikovic
...uvm
Film / TV - Ton
Thinking Horse, DVD, 2010
Soul Song Concert, DVD, 2009
Last Urban Desperado, Kurzfilm, 2009
Der goldene Hahn 2009, DVD, 2009
Der goldene Hahn 2008, DVD, 2008 Eurovision / EBU Young Musicians 2008, 2008 Feierabend Fronleichnam, 2007
Joe Zawinuls Erdzeit, Dokumentation, 2007 Der Goldene Hahn, DVD, 2007
Der Biodieselfilm, Industriefilm, 2007 Eurovision / EBU Young Musicians, 2006 Friedrich Cerha, Dokumentation, 2006
Apple Austria, Image Film, 2006
Wien Westbahnhof, Dokumentation, 2005 Wolfgang Wer? Dokumentation, 2005
20 Jahre Styriarte, Dokumentation, 2005 Jacqueline, Kurzfilm, 2005

James Pearson

Musikalisches Coaching

PROF. JAMES PEARSON
ist seit +28 Jahren als Solorepetitor und Studienleiter an der Wiener Staatsoper tätig. Großes mediales Aufsehen erregte er, als er den plötzlich kollabierten Franz Welser-Möst während einer Vorstellung von Wagners "Parsifal" kurzer- hand einfach ersetzte und den 2. und 3. Akt dirigierte
"Akt 2 und 3 gingen nicht nur „irgendwie“ über die Bühne, sondern musikalisch durchgeplant und mit Spannung realisiert – und nun frage niemand, wozu man weltberühmte Dirigenten braucht, wenn es der Assistent fast ebenso gut kann" schrieb der Online Merker. James Pearson nahm das in seiner bescheidenen Art alles sehr gelassen hin.
Professor James E. Pearson wurde in Minneapolis (U.S.A.)geboren. Studium an der Columbia University, New York, sowie an der Royal College of Music (London) und London Opera Centre. Seit 1974 an verschiedene Opernhäuser als Solorepetitor tätig, darunter Frankfurt am Main, Theatre de la Monnaie (Brüssel) und, seit 1993, Wiener Staatsoper. Parallel dazu Tätigkeit als Liedbegleiter mit mehreren Konzerte in In- und Ausland. Im März 2015 wurde James E. Pearson von der Österreichischen Regierung mit dem Titel Professor ausgezeichnet.

Fotografie von James Pearson © Stefanie Houtzeel

Glenys Linos

Musikalisches & gesangliches Coaching

Glenys Linos, Tochter eines Engländers und einer Griechin, wurde 1937 als Glenys Birch in Kairo geboren und starb 2020 in Wien. Sie wuchs in Großbritannien auf, wo sie auch die Schule besuchte. Gesangsunterricht erhielt sie von der berühmten Opernsängerin Elvira de Hidalgo in Mailand; später ließ sie sich stimmtechnisch von Dennis Hall in Bern beraten. Bis 1974 trat sie unter dem Namen Glenys Loulis auf.
Als Ensemblemitglied der Zürcher Oper sang sie unter anderem die Messagera in Monteverdis L’Orfeo (1978; Musikalische Leitung: Nikolaus Harnoncourt, Inszenierung: Jean-Pierre Ponnelle), die Gräfin Geschwitz in Lulu (1979 in der Schweizer Erstaufführung der von Friedrich Cerha ergänzten Fassung, Regie: Götz Friedrich), die Charlotte in Werther[1] (1979, mit Alfredo Kraus bzw. Peter Dvorsky), die Brangäne in Tristan und Isolde (1980), die Giulietta in Hoffmanns Erzählungen (Premiere 1980, Regie: Hans Neugebauer, ebenfalls mit Alfredo Kraus als Partner).
In Zürich trat sie in mehreren Spielzeiten auch als Bizets Carmen auf (in Jean-Pierre Ponnelles Inszenierung). Diese Partie sang sie im Verlaufe ihrer Karriere über 200 Mal an verschiedenen Bühnen, darunter auch an der Opéra de Paris in einer Aufführungsserie im Palais des Sports, an der Bayerischen Staatsoper, der Deutschen Oper Berlin, in Bern, Cardiff sowie an weiteren französischen Häusern wie Toulouse (unter Michel Plasson), Nancy (unter Marc Soustrot), Orléans und mit dem Ensemble der Pariser Oper (unter Pierre Dervaux, mit Guy Chauvet als José) in einer speziellen Aufführung in der Stierkampfarena von Bayonne.
1971 gastierte sie bei den Bayreuther Festspielen,1978 bei den Münchner Opernfestspielen als Amme in der Oper Die Frau ohne Schatten. 1979 sang sie am Staatstheater Wiesbaden als Adriano in Richard Wagners Frühwerk Rienzi. Von den zahlreichen internationalen Gastspiele sei pars pro toto ihr Auftritt als Baba the Turk 1982 beim Maggio Musicale Fiorentino in Ken Russells Inszenierung von Strawinskys Rake's Progress erwähnt. Von 1984 bis 1986 sang sie bei den Salzburger Festspielen die Mutterrolle der Storge in einer szenischen Umsetzung des Oratoriums Jephtha. 1985 trat sie an der Opéra National de Paris als Laura in der Oper Der steinerne Gast von Alexander Sergejewitsch Dargomyschski auf. 1986 übernahm sie an der Mailänder Scala die Geneviève in der Oper Pelléas et Mélisande. Von diesen Aufführungen unter der musikalischen Leitung von Claudio Abbado existiert auch ein Live-Mitschnitt, der später auf CD veröffentlicht wurde.
Als Leokadja Begbick in einer Neuinszenierung von Kurt Weills Oper Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny nahm sie 1992 nahm ihren Abschied von der Opernbühne.
Nach dem Ende ihrer Karriere war Linos intensiv als Gesangslehrerin und Gesangsprofessorin tätig, in den 1990er Jahren zunächst in Zürich und an der an der Royal Academy of Music in London in London, dann in Wien.

Fotografie von Glenys Linos © Privatarchiv von Evelyn Schörkhuber

Christian Moritz-Bauer

Musikwissenschaftler

wohnhaft im Salzkammergut, wurde in Stuttgart geboren wo er eine musi- kalische wie sängerische Ausbildung zunächst bei den Stuttgarter Hymnus- Chorknaben und später beim Knabenchor collegium iuvenum erhielt. Er studierte Musikwissenschaft, Englische Philologie und Europäische Kunstgeschichte an den Universitäten Wien, Heidelberg, Exeter (GB) und Salzburg. Christian Moritz-Bauer wirkt in den Bereichen Dramat- urgie, Musikjournalismus und Kulturmanagement. 2014 wurde er zum wissenschaftlichen Berater der Joseph Haydn Stiftung Basel ernannt. Im Herbst 2015 begann er mit einem Dissertationsprojekt zur Erforschung der vielfältigen Beziehung zwischen Haydns sinfonischem Schaffen und der Theaterpraxis seiner Zeit. Christian Moritz-Bauer ist Dramaturg bei den Innsbrucker Festwochen.

Doris Weberberger

Musikwissenschaftlerin

Mag. Doris Weberberger studierte Musikwissenschaft an der Universität in Wien und verfasste ihre Diplomarbeit über Wolfgang Mitterer und seine „Kleine Oper“ Das tapfere Schneiderlein. Während des Studiums begann sie ihre journalistische Tätigkeit bei der Österreichischen Musikzeitschrift, in deren Redaktion sie von 2011 bis 2014 mitwirkte. Seit 2012 ist sie bei mica – music austria für die Neue Musik und für Musikvermittlung zuständig. Sie verfasste u. a. Texte für das Wiener Konzerthaus, das Grafenegg Festival, die neue musikzeitung.

Fotografie von Doris Weberberger © Maria Weiss

Alexander Moore

Musikwissenschaftler

Alexander Moore wuchs in Wien auf und studierte nach der Matura Musikwissenschaft, später wechselte er an die Musikuniversität ins Hauptfach klassis- che Gitarre und Klavier. 1998 war er Mitgründer des Senders Radio Klassik Stephansdom und dort in Folge als Musikredakteur und Moderator tätig.
Ab 2001 leitete er das Pressebüro des Opernhauses Graz und des Grazer Kinder- und Jugendtheaters «Next Lib- erty». Nach dem Studienabschluss 2006 und einer Kulturmanagement-Ausbildung am Institut für Kulturkonzepte folgte eine erste Theaterregie am Playhouse Derry in Nordirland. Danach arbeitete er am Brucknerhaus Linz und leitete dort unter anderem die Produktion der visualisierten Klangwolke «Six Tales of Time».
Von 2007 bis 2014 war Alexander Moore als Dramaturg für das Tonkünstler-Orchester und das Grafenegg Festi- val tätig. Er moderierte in dieser Funktion Konzerte, Einführungs- und Publikumsgespräche sowie die Sendung «Tonkünstler» auf Radio Niederösterreich. Weiters verfasste er zahlreiche Programmheftbeiträge, Magazinartikel, Texte für CD-Booklets und das Kapitel über das Musikleben im Bildband «Grafenegg. Klang trifft Kulisse», er- schienen 2013 im Residenz Verlag.
Seit 2014: Managing Director von MusiConsulting
Geschäftsführung, Projektmanagement, Redaktion, Layout, Texte und Moderation u.a. für die Bamberger Symphoniker, Grafenegg Festival, Tonkünstler-Orchester Niederösterreich, Kammermusikfestival Allegro Vivo,
Festspielhaus St. Pölten, Wien Modern, Festival «Musik im Riesen», DaCapo Klassik, CD-Produktionen.

Fotografie von Alexander Moore © Roland Renner

Marko Deisinger

Musikwissenschaftler

Nach seiner Matura am heutigen Ingeborg-Bachmann-Gymnasium studierte Marko Deisinger (*1971) an der Universität Klagenfurt Geschichte. Seine 2001 vorgelegte Diplomarbeit beschäftigt sich mit der Zweiten Wiener Schule. Von 1995 bis 1999 erhielt er Unterricht am Kärntner Landeskonservatorium (Jazz- und klassisches Schlagwerk). Sein starkes Interesse an Musikgeschichte führte ihn 1999 an die Universität Wien, wo er Musikwissenschaft studierte. 2004 promovierte er mit einer Arbeit über den Wiener Hofkapellmeister Giuseppe Tricarico (1623–1697) und absolvierte während seines Doktoratsstudiums den Lehrgang für Tonsatz nach Heinrich Schenker an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien.
Nach dem Doktorat erhielt Deisinger zwei Forschungsstipendien des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur am Historischen Institut beim Österreichischen Kulturforum in Rom. Seine zwischen 2005 und 2007 in Italien durchgeführten Studien knüpften an die Dissertation an und leisteten einen Beitrag zur Erforschung der musikkulturellen Beziehungen zwischen Italien und der Kaiserstadt Wien im Barock. Von 2007 bis 2010 war Deisinger wissenschaftlicher Mitarbeiter des von Univ.-Prof. Dr. Martin Eybl geleiteten Projekts „Heinrich Schenker, Tagebücher 1918–1925: kommentierte Edition” an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. Daran anschließend folgte bis Ende 2013 seine Mitarbeit am Forschungsprojekt „Heinrich Schenker as Theorist, Teacher and Correspondent, 1925–1930”, das unter der Leitung von Prof. Dr. William Drabkin stand und seinen Sitz an der University of Southampton in England hatte. Von 2014 bis 2017 war Deisinger im Projekt „Heinrich Schenker, Tagebücher 1912–1914 und 1931–1935: kommentierte Edition” an der Wiener Musikuniversität involviert. Seit 2019 ist er dort Leiter des Projekts „Heinrich Schenker, Tagebücher 1915–1919: kommentierte Edition“.
Alle vier Projekte entstanden in Kooperation mit dem von Prof. em. Dr. Ian Bent koordinierten internationalen Editionsprojekt „Schenker Documents Online“ (SDO), im Rahmen dessen die von Deisinger transkribierten und kommentierten Tagebücher Schenkers 1912–1935 erscheinen (www.schenkerdocumentsonline.org). Deisinger war von 2010 bis 2016 Lehrbeauftragter für Musikgeschichte an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien und ist seit 2013 Dozent an den Wiener Volkshochschulen, wo er musikhistorische Vorträge hält und Kurse für Musiktheorie leitete. Eine rege wissenschaftliche Vortragstätigkeit führte ihn in mehrere österreichische Städte sowie nach Bozen, Middelburg, Detmold, Freiburg im Breisgau, Rom, Gallipoli, London, Nashville und New York. Deisinger ist Autor zahlreicher Publikationen zur Geschichte der Musik im Barock.

Fotografie von Marko Deisinger © Maria Weiss

Jeannette Mokosch

Kalligraphie | Logo

Jeannette Mokosch ist Kalligrafiekünstlerin mit einer Leidenschaft für Poesie und mutmachende Worte. Sie gibt Kalligrafie-Kurse in ganz Deutschland, Österreich und der Schweiz und arbeitet darüber hinaus als Grafikerin. Mit ihrer Familie lebt sie in der Lüneburger Heide.

Fotografie von Jeannette Mokosch © Timo und Gella Scheven

Theresa Pewal

Fotografie

Theresa Pewal wurde 1992 in Villach geboren und ist Fotografin und Musikerin.
Im Alter von sechs Jahren führt ihre Freude an Musik zu Blockflötenunterricht an der Musikschule Klagenfurt. In ihrer Zeit am Peraugymnasium Villach folgen Gesangsunterricht, Teilnahme am Chor, und regionale Auftritte mit verschiedenen Bands sowie solistisch als Singer/Songwriterin.
Zur selben Zeit entdeckt Theresa ihre Faszination für Fotografie. Portraits im Freundes- und Familienkreis sowie Natu- raufnahmen entstehen. Bereits 2008 wird eine ihrer Fotografien in einem Bayer-Prospekt veröffentlicht, 2010 folgt ihre erste Ausstellung im Jugendzentrum. Viele Blockflötenkonzerte und mehrfachen Auszeichnungen bei Prima La Musica führen 2011 nach Wien, wo Theresa Pewal bei Helge Stiegler und Rahel Stoellger Instrumental- und Gesangspädagogik Blockflöte studiert. Hier wächst ihre Liebe zur Alten Musik und sie bekommt die Möglichkeit, StudienkollegInnen zu portraitieren und somit ihre Leidenschaft für Künstlerportraits zu erkennen. 2014 folgt die Selbstständigkeit als Berufs- fotografin mit Fokus auf Hochzeitsfotografie und Künstlerportraits, 2016 beendet sie ihr Studium mit Auszeichnung und beginnt, an der Privatuniversität für Musik und Kunst bei Thomas List zu studieren.
Es folgen internationale Aufträge u.a. beim Gstaad Menuhin Festival in der Schweiz; in Norwegen, Großbritannien und Deutschland sowie Engagements im Wiener Musikverein und im Konzerthaus Wien.
Eineinhalb arbeitsintensive Jahre später beschließt Theresa eine Auszeit in Berlin zu nehmen und kehrt 2018 nach Wien zurück, wo sie ihrer Berufung als Künstler- und Konzertfotografin hauptberuflich nachgeht.
Ihr Herzensprojekt „Momente vom Freisein“ stellt sie im Dinzlschloss, Villach, aus und wird als Hausfotografin des Welleklaenge-Festivals in Lunz am See engagiert.
2019 wird Theresa Pewal mit dem „Bruno Gironcoli Förderpreis 2019“ der Stadt Villach ausgezeichnet, in dessen Rahmen eine weitere Ausstellung ihrer Werke stattfindet. 2020 beginnt die regelmäßige Kooperation mit dem Wiener Konzerthaus. Die Intimität in den Portraits von Theresa Pewal ist eine Dokumentation der Freiheit; das jedem Menschen innewohnende Freisein im Sein erzeugt Nähe und verbindet Musik und Fotografie, was die Essenz ihrer Lebensweise ausmacht.

Fotografie von Theresa Pewal © Michelle Mock

Cosimo Strawiarski

Transkriptionen Autografen

Antonie Schlegel

Transkriptionen Autografen

Emmanuela Cossar

Kostüme Ensemble-Photoshooting

Emmanuela Cossar wurde 1978 in Italien geboren.
Sie studierte als Kostümbildnerin an der Universität in Florenz.
Nach ihrem Studium arbeitete sie für die Haute Couture Firma Jato in Bologna als Stickerei Designerin.
Ab dem Jahre 2004 arbeitete sie weiterhin als Kostümbildnerin, bei mehr als 30 Produktionen für Opern, Schauspiel und Musicals, unter den Regisseure Antonio Petris, Franceco Bellotto, Gianpaolo Zennaro, Leigh Holman, Davide Garattini Raimondi und Luca Ferri.
In 2012 gründete sie eine Theaterschneiderei, zur Realisierung der Kostüme für die haupttheatergruppen und Tanzgruppen aus Friaul und Venezien.
Von 2006-2016 arbeitete sie im Stadttheater Klagenfurt, als Assistentin im Bereich Kostümbild, für verschiedene Produktionen.
Ab 2015 hat sie in Udine als Professorin in den Gegenständen Geschichte der Theater Kostüme und Textilchemie unterrichtet.
Im Jahre 2020 übernahm sie die Leitung des „Kostümfundus“ vom Stadttheater Klagenfurt.

Unser Team

CD „favola in musica. alte neue musik“

Rosario Conte

Theorbe

Rosario Conte wurde 1966 in Taranto (Italien) geboren. Gitarrendiplom und Lautendiplom am Konservatorium “N. Piccinni” in Bari mit Auszeichnung. Zwischen 2002 und 2004 studierte Rosario Conte bei Hopkinson Smith an der Schola Cantorum Basiliensis in Basel. Regelmässig tritt er als Solist und in kammermusikalischen Besetzungen bei verschiedenen Festivals und Konzerten in Italien, Spanien, Frankreich, Portugal, Littauen, Bolivien, Österreich, Deutschland, Ukraine und in der Schweiz auf. Als Continuo-Begleiter spielt er u.a. mit den Orchestern La Lyra di Amphione, La Confraternita de’ Musici, Accademia Bizantina, Kammerorchester Basel barock, Freiburger Barockorchester, dem Zürcher Barockorchster Musica Inaudita, L’Amoroso, dem Baltasar Neumann Ensemble und mit dem Ensemble La Tempesta. Rosario Conte musiziert zusammen mit Solisten und Dirigenten wie Stefano Montanari, Giuliano Carmignola, Ottavio Dantone, Cecilia Bartoli, Guido Balestracci und Thomas Hengelbrock.

Fotografie von Rosario Conte © Moritz Schell

Maria Weiss

Mezzosopran & CEO

Ihre Liebe zu Gesang und Alter Musik entdeckte die Mezzosopranistin bereits als Teenager. Zu ihren Ausbildungsstätten zählen u.a. das Staatliche Konservatorium in Florenz, die Universität für Musik und darstellende Kunst Graz und das Lee Strasberg Theatre & Film Institute in New York (Schauspiel). Heute singt sie mit Klangkörpern wie dem L’Orfeo Barockorchester, dem Ensemble Claudiana, dem Bach Consort Wien, spanische Literatur des Barock mit A Corte Musical oder Zeitgenössisches mit dem Klangforum Wien und hat sich mit ihrem, in den Kritiken als „schönen“, „klar timbrierten und makellos geführten“, „leichtfüßig“ schwebenden Mezzosopran „mit orgelnder Tiefe“ als herausragende Interpretin Alter Musik etabliert. Repertoireschwerpunkte der 5 Sprachen sprechenden Sängerin sind Alte und Zeitgenössische Musik, Bach, Mozart bis hin zu Offenbach, im Besonderen Erstaufführungen (vergessener) Werke. Die Zusammenarbeit mit RegisseurInnen wie Frank Castorf, Philippe Arlaud, Sigrid T’Hooft und musikalischen Partnern wie Michi Gaigg, Rubén Dubrovsky, Wolfgang Mitterer, Stefan Asbury, Domingo Hindoyan prägen ihren künstlerischen Weg. Sängerische Stationen sind u.a. Wiener Festwochen, Opernhaus Graz, Theater an der Rott (Dtl.), Konzerthaus Wien, trigonale, Bregenzer Festspielhaus oder Teatru Manoel (Malta). Im Juni 2019 gab die Mezzosopranistin ihr Debüt bei den Händel-Festspielen Halle mit der Oper „Atalanta“ in der Rolle der Irene.

Fotografie vom Maria Weiss © Moritz Schell

Marco Frezzato

Barockcello

Marco Frezzato studied with Mario Brunello, with Antonio Meneses and with Amedeo Baldovino.
He owes his chamber music training to the Trio di Trieste, with whom he did his postgraduate work at the Fiesole Music School, the Chigiana Academy in Siena and the Duino International School of Music. At a very early age, he was drawn to performance practice on original instruments, delving deeper into the study of ancient music with ever increasing interest under the guidance of Gaetano Nasillo at the Milan’s Civic School of Music, obtaining his diploma cum laude in 2003. Marco collaborates with numerous ensembles – Accademia Bizantina, Europa Galante, Orchestra of the Age of Enlightenment, Il Giardino Armonico, Le Concert d’Astrèe, Les Ambassadeurs, Il Sonar Parlante, Ensemble Pygmalion, Orquestra Barroca de Sevilla, Il Pomo d’Oro, Ensemble Accordone, Divino Sospiro, Ensemble Claudiana – and with artists like Fabio Biondi, Ottavio Dantone, Giovanni Antonini, Enrico Onofri, Christophe Coin, Vittorio Ghielmi, Emmanuelle Haim.
He has participated in numerous recordings on labels such as Archiv, Deutsche Grammphon, Decca, L’Oiseau-Lyre, EMI, Virgin Classics, Harmonia Mundi, Naive, Claves, Arts, Carus, Stradivarius, Amadeus, as well as radio and television broadcasts like Arte, Mezzo, Radio France, BBC, Rai RadioTre, RSI, NDR, WDR and SWR.
!In 2002, he co-founded AleaEnsemble along with violinists Fiorenza de Donatis and Andrea Rognoni and violist Stefano Marcocchi, with the aim of exploring string quartet repertory from the Classical and Romantic periods on original instruments. With AleaEnsemble, Marco recorded Mozart’s Divertimento for string trio in E-flat Major, KV 563 for the Italian label MVC, Luigi Boccherini’s six quartets op. II for Stradivarius (Choc de la Musique 2008, Diapason d’Or 2008) and a CD on Stradivarius dedicated to the final Haydn quartets from op. 77.

Fotografie von Marco Frezatto © Giulia Papetti

Wolfgang Mitterer

Komposition & Electronics

Wolfgang Mitterer wurde 1958 in Lienz, Osttirol, geboren und studierte in Graz, Wien und Stockholm Orgel, Komposition und Elektroakustik. Nach einem Stipendienaufenthalt in Rom 1988 spielte er in Bands wie Hirn mit Ei, Call Boys Inc., Pat Brothers, Dirty Tones und Matador sowie u.a. mit Linda Sharrock, Gunter Schneider, Wolfgang Reisinger, Klaus Dickbauer, Hōzan Yamamoto, Tscho Theissing und Tom Cora. Wolfgang Mitterer zählt zu den wichtigsten zeitgenössischen Komponisten Österreichs und hat sich als Spezialist für elektroakustische Musik etabliert. Seine Arbeit oszilliert zwischen Komposition und offener Form. Neben Musik für Orgel und Orchester, einem Klavierkonzert und der 2003 bei den Wiener Festwochen uraufgeführten Oper Massacre produziert er Soundinstallationen und war an gemeinschaftlichen Improvisationen mit diversen Gruppen beteiligt. Er tritt regelmäßig als Solist und in Ensembles bei internationalen Festivals auf. Mitterers Œuvre umfasst Auftragswerke – u.a. für den steirischen herbst, Wien Modern, das Klangforum Wien (coloured noise, brachialsinfonie für 23 musiker und electronics, 2005), die Klangspuren Schwaz, das Wiener Konzerthaus, den ORF, den WDR und die SRG sowie zuletzt für das 350- Jahr-Jubiläum der Universität Innsbruck –, Musikaufträge für Theaterproduktionen, etwa für Sven-Eric Bechtolfs Richard II. (2009) am Thalia Theater Hamburg und Andrea Breths Inszenierungen von Bernard-Marie Koltès’ Quai West (2010) und Shakespeares Hamlet (2013) am Wiener Burgtheater. 2005 wurde Crushrooms (Libretto: Albert Ostermaier) am Theater Basel uraufgeführt, 2016 die Oper Marta (Libretto: Gerhild Steinbuch) an der Opéra de Lille. 2019 hatte der österreichische Spielfilm Die Kinder der Toten nach dem gleichnamigen Roman von Elfriede Jelinek und mit Mitterers Filmmusik im Rahmen der Berlinale Premiere und wurde mit einem FIPRESCI-Preis ausgezeichnet. 2020 fand die Uraufführung seiner Vertonung von Friedrich Wilhelm Murnaus Stummfilm Phantom im Wiener Konzerthaus statt. Für sein Wirken als Musiker und Komponist erhielt Wolfgang Mitterer zahlreiche Preise, u.a. den Prix Ars Electronica, den Max-Brand-Preis, den Prix Futura Berlin, den Emil-Berlanda-Preis, den Preis der Stadt Wien für Musik, den Österreichischen Kunstpreis für Musik (2014) sowie den Österreichischen Filmpreis für die „Beste Musik“ 2018 für Untitled (Regie: Michael Glawogger /Monika Willis) und 2020 für Die Kinder der Toten (Regie: Pavol Liska/Kelly Copper). Als Lehrbeauftragter war Wolfgang Mitterer u.a. an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien und bei den Darmstädter Ferienkursen für Neue Musik tätig; zudem ist er Aufsichtsratsmitglied der austro mechana.

Fotografie von Wolfgang Mitterer © Julia Stix

"1607. ensemble für alte & neue musik" cast für

"favola in musica. alte neue musik"

Gegründet von Maria Weiss, musiziert das Ensemble auf Originalinstrumenten gemeinsam mit langjährigen musikalischen KollegInnen und FreundInnen.
Intention: Auf höchstem musikalischen Niveau die existentiellen Schichten von Werken auf der Suche nach einer eigenen musikalischen Sprache erkunden.

Wolfgang Mitterer, Komposition & Electronics
Maria Weiss, Mezzosopran & Künstlerische Leitung
Gyöngy Erödi, Barockcello
Rosario Conte, Theorbe

Fotografie Ensemble © Moritz Schell

Gyöngy Erödi

Barock Cello

Die ungarische Cellistin, Bassgeigerin und Gambistin Gyöngy Erödi tritt regelmässig als Solo- und Continuospielerin in ganz Europa und in den USA mit Ensembles wie der Dresdner Barockorchester, L’Arpa Festante, Concerto Köln, The English Concert, Gabrieli Consort, I Fagiolini, Merseburger Hofmusik, Concerto Palatino, Hofkapelle München, American Opera Theater, European Union Baroque Orchestra, Moderntimes_1800 Wien/Innsbruck, Seraphic Fire Miami, Orchestra of New Spain und der Dallas Bach Society auf. Sie wirkte bei zahlreichen CD-Produktionen und Rundfunkaufnahmen mit. Sie musizierte bereits in den renommiertesten Konzertsäälen wie Carnegie Hall New York, Concertgebouw Amsterdam, Musikverein Wien, Salle Gaveau Paris, Waldstein Palace Prague, Grande Auditorio Lisboa, Spitalfields London, Alte Oper Frankfurt und der National Gallery Washington. Gyöngy Erödi erhielt zahlreiche Auszeichnungen und Preise für ihr continuo- und kammermusikalische Leistungen, u.a. beim York Early Music Festival, Musica Antiqua Vlaanderen Internationaler Wettbewerb für Alte Musik Brugge. Sie wurde als „die beste Continuospielerin“ beim Internationalen Telemann Wettbewerb Magdeburg gewürdigt. Als vielseitige Musikerin von Anfang an, studierte Gyöngy Erödi Chorleitung und Musiktheorie in Budapest an der Franz Liszt Musikhochschule, modernes Violoncello bei Annemarie Speermann, Barockcello bei Jaap ter Linden an der Musikhochschule Würzburg, und Musikwissenschaft und Gambe an der University of North Texas. Seit 2010 lebt sie wieder in Deutschland.

Fotografie von György Erödi © Moritz Schell

Antonio Martín Moreno

Musikwissenschaftler

(Granada, Spanien, geb. 1948) Professor für Musikgeschichte, Direktor der Abteilung für Musikgeschichte und Musikwissenschaft sowie Leiter des Máster de Patrimonio Musical (Masterlehrgang für musikalisches Kulturgut) an der Universität Granada.
Antonio Martín Moreno ist Gewinner des Premio Extraordinario de Doctorado, des Primer Premio Nacional de Investigación Musical des Ministeriums für Erziehung und Wissenschaft in Spanien (1975) und war Leiter des Festivals Internacional de Música y Danza de Granada (1984-1987) und Direktor der Cursos Internacionales Manuel de Falla desselbigen Festivals von 1985-1995. Er ist korrespondierendes Mitglied der Königlichen Akademie der Schönen Künste San Fernando (Madrid) und der Akademie der Schönen Künste Sant Jordi (Barcelona). Neben wissenschaftlichen Artikeln über spanische Musik und MusikerInnen ist er Autor zahlreicher Bücher - im Besonderen: „El Padre Feijoo y las Ideologías Musicales del XVIII en España“ (1976); „La Música del Barroco“ (1977); „Monografía de Hilarión Eslava“ (1978); „Sebastián Durón, José de Cañizares: Salir el Amor del Mundo, zarzuela en dos jornadas del siglo XVII“ (1979); „Historia de la Música andaluza“ (1985); „La Música en Granada“ (1993); „La Música Española del Renacimiento“ (1999); „Catálogo del Archivo de Música de la Catedral de Málaga“ (2003); „Sebastián Durón – F. de Bances Candamo: El Imposible mayor en amor, le vence Amor“ (2005); „La catedral de Granada y la Música“ (2005); „Historia de la Música Española: Siglo XVIII“ (1985); „Sebastián Durón: Ópera deducida de la Guerra de los Gigantes“ (2007); „Sebastián Durón (1660-1716) y la música de su tiempo“ (2011). Sein Interesse für den spanischen Komponisten Sebastián Durón entstand in den 1970-iger Jahren. Zu dieser Zeit war Durón nur aus kritischen Erwähnungen des Benediktinermönchs Benito Jerónimo Feijoo y Montenegro (1676-1764) in dessen Werk „Teatro crítico universal o discursos vario en todo género de materias para desengaño de errores comunes“ (1726, Bd. I, Diskurs XIV ‚Música de los Templos’) als Verantwortlicher für die Einführung des italienischen Stils in der spanischen Sakralmusik bekannt.

Fotografie © Antonio Martín Moreno

Marko Deisinger

Musikwissenschaftler

Nach seiner Matura am heutigen Ingeborg-Bachmann-Gymnasium studierte Marko Deisinger (*1971) an der Universität Klagenfurt Geschichte. Seine 2001 vorgelegte Diplomarbeit beschäftigt sich mit der Zweiten Wiener Schule. Von 1995 bis 1999 erhielt er Unterricht am Kärntner Landeskonservatorium (Jazz- und klassisches Schlagwerk). Sein starkes Interesse an Musikgeschichte führte ihn 1999 an die Universität Wien, wo er Musikwissenschaft studierte. 2004 promovierte er mit einer Arbeit über den Wiener Hofkapellmeister Giuseppe Tricarico (1623–1697) und absolvierte während seines Doktoratsstudiums den Lehrgang für Tonsatz nach Heinrich Schenker an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. Nach dem Doktorat erhielt Deisinger zwei Forschungsstipendien des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur am Historischen Institut beim Österreichischen Kulturforum in Rom. Seine zwischen 2005 und 2007 in Italien durchgeführten Studien knüpften an die Dissertation an und leisteten einen Beitrag zur Erforschung der musikkulturellen Beziehungen zwischen Italien und der Kaiserstadt Wien im Barock. Von 2007 bis 2010 war Deisinger wissenschaftlicher Mitarbeiter des von Univ.-Prof. Dr. Martin Eybl geleiteten Projekts „Heinrich Schenker, Tagebücher 1918–1925: kommentierte Edition” an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. Daran anschließend folgte bis Ende 2013 seine Mitarbeit am Forschungsprojekt „Heinrich Schenker as Theorist, Teacher and Correspondent, 1925–1930”, das unter der Leitung von Prof. Dr. William Drabkin stand und seinen Sitz an der University of Southampton in England hatte. Von 2014 bis 2017 war Deisinger im Projekt „Heinrich Schenker, Tagebücher 1912–1914 und 1931–1935: kommentierte Edition” an der Wiener Musikuniversität involviert. Seit 2019 ist er dort Leiter des Projekts „Heinrich Schenker, Tagebücher 1915–1919: kommentierte Edition“. Alle vier Projekte entstanden in Kooperation mit dem von Prof. em. Dr. Ian Bent koordinierten internationalen Editionsprojekt „Schenker Documents Online“ (SDO), im Rahmen dessen die von Deisinger transkribierten und kommentierten Tagebücher Schenkers 1912–1935 erscheinen (www.schenkerdocumentsonline.org). Deisinger war von 2010 bis 2016 Lehrbeauftragter für Musikgeschichte an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien und ist seit 2013 Dozent an den Wiener Volkshochschulen, wo er musikhistorische Vorträge hält und Kurse für Musiktheorie leitete. Eine rege wissenschaftliche Vortragstätigkeit führte ihn in mehrere österreichische Städte sowie nach Bozen, Middelburg, Detmold, Freiburg im Breisgau, Rom, Gallipoli, London, Nashville und New York. Deisinger ist Autor zahlreicher Publikationen zur Geschichte der Musik im Barock.

Fotografie von Marko Deisinger © Maria Weiss

Alexander Moore

Musikwissenschaftler

Alexander Moore wuchs in Wien auf und studierte nach der Matura Musikwis- senschaft, später wechselte er an die Musikuniversität ins Hauptfach klassis- che Gitarre und Klavier. 1998 war er Mitgründer des Senders Radio Klassik Stephansdom und dort in Folge als Musikredakteur und Moderator tätig.
Ab 2001 leitete er das Pressebüro des Opernhauses Graz und des Grazer Kinder- und Jugendtheaters «Next Lib- erty». Nach dem Studienabschluss 2006 und einer Kulturmanagement-Ausbildung am Institut für Kulturkonzepte folgte eine erste Theaterregie am Playhouse Derry in Nordirland. Danach arbeitete er am Brucknerhaus Linz und leitete dort unter anderem die Produktion der visualisierten Klangwolke «Six Tales of Time».
Von 2007 bis 2014 war Alexander Moore als Dramaturg für das Tonkünstler-Orchester und das Grafenegg Festi- val tätig. Er moderierte in dieser Funktion Konzerte, Einführungs- und Publikumsgespräche sowie die Sendung «Tonkünstler» auf Radio Niederösterreich. Weiters verfasste er zahlreiche Programmheftbeiträge, Magazinartikel, Texte für CD-Booklets und das Kapitel über das Musikleben im Bildband «Grafenegg. Klang trifft Kulisse», erschienen 2013 im Residenz Verlag.
Seit 2014: Managing Director von MusiConsulting
Geschäftsführung, Projektmanagement, Redaktion, Layout, Texte und Moderation u.a. für die Bamberger Symphoniker, Grafenegg Festival, Tonkünstler-Orchester Niederösterreich, Kammermusikfestival Allegro Vivo, Festspielhaus St. Pölten, Wien Modern, Festival «Musik im Riesen», DaCapo Klassik, CD-Produktionen.

Fotografie von Alexander Moore © Roland Renner

Moritz Schell

Fotografie

Silent Tapes | Stephanie & Francis Lane

Musik Video

Hinter silent tapes steht das Ehepaar Stephanie und Francis Lane. Sie haben ihre Leidenschaft zur Kunst mit der für Philanthropie vereint, um das Leben von jenen Menschen positiv zu beeinflussen, die es am dringlichsten benötigen, und um ihnen durch ihre Kunst Hoffnung zu vermitteln.
Das Projekt „50 Kids 50 Cameras“, ein fünfwöchiger Foto-Workshop für Kinder der brasilianischen Favelas, wurde auf MTV Brasilien ausgestrahlt. Über die bisherige Arbeit von silent tapes ist weltweit in verschiedenen Zeitschriften und Nachrichtenmedien berichtet worden.
Das Ehepaar hat auch Musikvideos für verschiedene Künstler gedreht.
Im Herbst 2014 wird ihr erster Dokumentarfilm „50 Kids 50 Cameras“ erscheinen.

Fotografie von Silent Tapes © Maria Weiss

Doris Weberberger

Musikwissenschaftlerin

Mag. Doris Weberberger studierte Musikwissenschaft an der Universität und verfasste ihre Diplomarbeit über Wolfgang Mitterer und seine „Kleine Oper“ Das tapfere Schneiderlein. Während des Studiums begann sie ihre journalistische Tätigkeit bei der Österreichischen Musikzeitschrift, in deren Redaktion sie von 2011 bis 2014 mitwirkte. Seit 2012 ist sie bei mica – music austria für die Neue Musik und für Musikvermittlung zuständig. Sie verfasste u. a. Texte für das Wiener Konzerthaus, das Grafenegg Festival, die neue musikzeitung.

James Pearson

Musikalisches Coaching

Professor James E. Pearson wurde 1948 in Minneapolis (USA) geboren und erhielt seit seinem neunten Lebensjahr Klavierunterricht.
Von 1967 bis 1971 studierte er an der Columbia University in New York, wo er mit dem Titel "Bachelor of Arts" abschloss. Zwischen 1971 und 1974 folgte ein weiterführendes Studium in London am Royal College of Music sowie am London Opera Centre.
Erste Engagements führten James E. Pearson ab 1974 an das Landestheater Coburg, in weiterer Folge nach Heidelberg, Mannheim, Frankfurt am Main und ans Théatre de la Monnaie nach Brüssel.
Seit September 1993 ist James E. Pearson als Solorepetitor an der Wiener Staatsoper engagiert. Darüber hinaus war er 1987 musikalischer Assistent einer Walküre-Produktion in Nizza, 2003 musikalischer Assistent einer Meistersinger-Produktion an der Bastille-Oper in Paris, sowie --- zwischen 2007 und 2010 --- musikalischer Assistent mehrerer Neuproduktionen (Tannhäuser, Lohengrin, Walküre, Götterdämmerung) an der Los Angeles Opera. James E. Pearson, der auch ein international gefragter Liedbegleiter ist, besitzt seit 2004 die österreichische Staatsbürgerschaft. Im März 2015 wurde ihm von der österreichischen Regierung der Berufstitel Professor verliehen.

Fotografie von James Pearson © Stephanie Houtzeel

Glenys Linos

Musikalisches & gesangliches Coaching

Glenys Linos, Tochter eines Engländers und einer Griechin, wurde 1937 als Glenys Birch in Kairo geboren und starb 2020 in Wien. Sie wuchs in Großbritannien auf, wo sie auch die Schule besuchte. Gesangsunterricht erhielt sie von der berühmten Opernsängerin Elvira de Hidalgo in Mailand; später ließ sie sich stimmtechnisch von Dennis Hall in Bern beraten. Bis 1974 trat sie unter dem Namen Glenys Loulis auf.
Als Ensemblemitglied der Zürcher Oper sang sie unter anderem die Messagera in Monteverdis L’Orfeo (1978; Musikalische Leitung: Nikolaus Harnoncourt, Inszenierung: Jean-Pierre Ponnelle), die Gräfin Geschwitz in Lulu (1979 in der Schweizer Erstaufführung der von Friedrich Cerha ergänzten Fassung, Regie: Götz Friedrich), die Charlotte in Werther[1] (1979, mit Alfredo Kraus bzw. Peter Dvorsky), die Brangäne in Tristan und Isolde (1980), die Giulietta in Hoffmanns Erzählungen (Premiere 1980, Regie: Hans Neugebauer, ebenfalls mit Alfredo Kraus als Partner).
In Zürich trat sie in mehreren Spielzeiten auch als Bizets Carmen auf (in Jean-Pierre Ponnelles Inszenierung). Diese Partie sang sie im Verlaufe ihrer Karriere über 200 Mal an verschiedenen Bühnen, darunter auch an der Opéra de Paris in einer Aufführungsserie im Palais des Sports, an der Bayerischen Staatsoper, der Deutschen Oper Berlin, in Bern, Cardiff sowie an weiteren französischen Häusern wie Toulouse (unter Michel Plasson), Nancy (unter Marc Soustrot), Orléans und mit dem Ensemble der Pariser Oper (unter Pierre Dervaux, mit Guy Chauvet als José) in einer speziellen Aufführung in der Stierkampfarena von Bayonne.
1971 gastierte sie bei den Bayreuther Festspielen,1978 bei den Münchner Opernfestspielen als Amme in der Oper Die Frau ohne Schatten. 1979 sang sie am Staatstheater Wiesbaden als Adriano in Richard Wagners Frühwerk Rienzi. Von den zahlreichen internationalen Gastspiele sei pars pro toto ihr Auftritt als Baba the Turk 1982 beim Maggio Musicale Fiorentino in Ken Russells Inszenierung von Strawinskys Rake's Progress erwähnt. Von 1984 bis 1986 sang sie bei den Salzburger Festspielen die Mutterrolle der Storge in einer szenischen Umsetzung des Oratoriums Jephtha. 1985 trat sie an der Opéra National de Paris als Laura in der Oper Der steinerne Gast von Alexander Sergejewitsch Dargomyschski auf. 1986 übernahm sie an der Mailänder Scala die Geneviève in der Oper Pelléas et Mélisande. Von diesen Aufführungen unter der musikalischen Leitung von Claudio Abbado existiert auch ein Live-Mitschnitt, der später auf CD veröffentlicht wurde.
Als Leokadja Begbick in einer Neuinszenierung von Kurt Weills Oper Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny nahm sie 1992 nahm ihren Abschied von der Opernbühne.
Nach dem Ende ihrer Karriere war Linos intensiv als Gesangslehrerin und Gesangsprofessorin tätig, in den 1990er Jahren zunächst in Zürich und an der an der Royal Academy of Music in London in London, dann in Wien.

Fotografie von Glenys Linos © Privatarchiv Evelyn Schörkhuber

Joe Schroecker

Musik Video

Antonie Schlegel

Transkriptionen Autografen

Esther Jo Steiner

Übersetzungen Englisch - Deutsch

Die Kärntnerin arbeitet als Schnittmeisterin und Regis- seurin in Wien und Kärnten.
geboren Klagenfurt. Esther Jo Steiner ist für die "Film-Montage" bei REDAKTIONSBUERO OST zuständig. Sie arbeitet als freie Schnittmeis- terin, Englisch-Übersetzerin, Drehbuch-Beraterin und Regisseurin (u.a. für REDAKTIONSBUERO OST, ORF-Kärnten, Pubbles Film, KGP...) Sie ist Geschäftsführerin der Cinetop-Film und hat ein Film-/Drehbuchstudium in London absolviert. (Forschungsarbeit: Initationsprozesse rebellierender Mädchen im Film, mit den Schwerpunkten: Psychonanalyse und Feminis- mus). Abschluss mit PhD

Jonas Niederstadt

Tonmeister, Aufnahmeleitung, Mastering

Jonas Niederstadt (*1981) ist Musiker, Dipl.-Tonmeister und Produzent. Er studierte Musikwissenschaft in Oldenburg, Musikübertragung / Dipl.-Tonmeister in Detmold (mit den Instrumentalfächern Gitarre, Renaissance-Laute und Klavier) und Alte Musik (Lauteninstrumente) in Bremen.

2008 übernahm Jonas Niederstadt das CD-Label “Carpe Diem” von Thomas Görne und ist hier für Geschäftsführung und kreative Gesamtleitung verantwortlich.
Daneben arbeitet er als freier Produzent und Tonmeister für verschiedene Künstler und Labels.

Fotografie von Jonas Niederstadt © Maria Weiss

elfenkleid

Design Kleider | Caldara

Die Designerinnen Sandra Thaler und Annette Prechtl lernten sich am Wiener Kolleg für Mode- und Bekleidungstechnik kennen und designen mittlerweile seit zwölf Jahren erfolgreich als Team.
Nach Beendigung ihrer Ausbildung im Jahr 2001 fassten sie den Entschluss, das Label elfenkleid zu gründen und gewannen mit ihrer ersten Kollektion ‘tirol’ auf Anhieb den Pierre Lang Fashion Award. 2003 eröffneten sie ihren ersten eigenen Shop in der Nähe des Wiener Naschmarktes und im Jahr 2007 wagten sie den Schritt auf den internationalen Markt. elfenkleid ist für seine eleganten & schlichten Kollektionen und die Verwendung von hochwertigsten Materialien bekannt. 2009 reifte der Wunsch, das Sortiment mit einer Couture Linie zu erweitern – der ‘black & white edition’. Die Designerinnen hatten eine Kollektion vor Augen, die eine moderne Interpretation von Braut- und Abendkleidern darstellen sollte.
Ziel war es die Kluft zwischen Moderne und Tradition zu überwinden und in den Entwürfen zu einer neuen Einheit zu verbinden: nicht traditionelle Romantik sondern zeitlose Eleganz und moderne Sinnlichkeit ist die Handschrift dieser Kollektion. diese Modelle werden nach Maß für die Kundinnen angefertigt. Im Dezember 2010 wurde die ‚black & white edition’ noch mit einer neuen Serie von weich fließenden Hochzeits- und Abendroben erweitert, bei denen die grenzen zwischen pret- a-porter und haute couture verschmelzen, und die in Konfektionsgrößen angeboten werden.
Im November 2013 erfüllt sich der Wunsch in München einen elfenkleid Shop mit Atelier zu eröffnen.
Hier bieten Sandra Thaler und Annette Prechtl ihre ‚black & white edition‘, die ‚ready to wear kollektion & accessoires‘ von Wiener Labels an. Die Modelle der ‚white edition‘ werden auch in München für die Kundinnen nach Maß - im shopintegriertem Atelier - angefertigt. Die Kleider aus der ‚white serie‘ können in den Konfektionsgrößen bestellt werden.

Fotografie Elfenkleid © Victoria Schaffer

Philipp Steiner

Kamera | Musik Video

After school and military service in 2001, I got involved straight away in the Carinthian TV business. I had no clue what I wanted or where I wanted to go, but I knew it should be something to do with film. Philipp Steiner DP
So, I started at the ORF Carinthia and became a production assistant on the folk music show "Wenn die Musi spielt". The way this show was shot was very straightforward and traditional. My work included operating the camera dolly and assisting with the light setup. There, I learned a lot about lighting and the process of TV production. The years went by and in 2005, I knew what I wanted to do: camerawork.

So, I moved to Vienna and attained the SAE "Digital Film Class", doing work on the side with a Canon XL-H1 (borrowed from my father, a retired ORF cameraman ). To finance my eduction and living expenses, I filmed events and worked for the Austrian music channel "GOTV", as well as for a home shopping programme on Sat1 called "EP Home Shopping". In this period I shot about 20 music videos and did various SAE projects and short films. In 2008, I succesfully finished my education and started work as a freelance cameraman.

At my side, whenever a sound recordist is required, I have my friend the sound engineer Thomas Andreas Werginz. If you desire new furniture: he is also a gifted carpenter. My main client is Pubbles Films and I work as a cameraman on their motorshow "Go! Das Motormagazin" on Kabel1. This is why there are so many car ads in my clips section.

I also do a lot of work for Cinetop Film, and should a client require more than just a cameraman, Cinetop Film is the place to go. They can assemble a whole team and oversee the project from start to finish. Also, I am their cameraman of choice, which is nice. If you would like to contact Cinetop, please go to their website: www.cinetop.at.

N.N.

N.N.

N.N.

Romina Mereu

Hair & Make Up Musik Video "Foy Porter"

hi there, i’m romina and i’m a make-up artist. i’m italian, from the beautiful sardinia, but living in vienna, austria.
i lived in milano, then in london for 3 years and had enough of making and selling pizzas. so i decided to attend a makeup school.

20 years later here i am, richer in experience, willing to always improve myself and ready to do more international jobs.

i am here for business – contacts, make-up, fashion, hair styling, all what’s to do with make-up & hair for fotoshooting, film productions, tv series, fashion seasons, catalogues, music video clips, off projects all over the world…

Johann Beurer

Haus Infrarot Heizungen

Ohne Herrn Beurer und Haus Infrarot Heizungen würden unsere CDs nicht existieren.
In einer so schönen, am Berg gelegenen Kirche aufzunehmen ist schwierig. Im Sommer ist die Kirche mit Besuchern, Hochzeiten, Taufen überfüllt. Stille ist schwer zu finden.

Im Winter gibt es Stille, jedoch Minusgrade. Herr Beurer hat bis jetzt jedes Mal unsere Aufnahmen ermöglicht, indem er mit seinen Infrarot Paneelen die Kirche in einen warmen Ort „verzaubert“ hat. UNENDLICHES DANKE an Herrn Beuerer & Haus Infrarot Heizungen!

Fotografie von Johann Beurer © Maria Weiss in der Kirche am Magdalensberg

Iris Blumauer

Presse

Iris Blumauer studierte Soziologie mit Fächerkombination aus Philosophie und Kunstgeschichte an der Universität Wien. Wissenschaftliche Mitarbeit bei der Erstellung des Catalogue raisonné zu Arnold Schönbergs bildnerischem Werk und museumspädagogische Betreuung von Ausstellungen am Arnold Schönberg Center. Seit mehr als 20 Jahren im Bereich Presse- und Öffentlichkeitsarbeit tätig, u. a. für das Arnold Schönberg Center, die Jeunesse – Musikalische Jugend Österreichs, das interkulturelle Autorentheaterprojekt WIENER WORTSTAETTEN (gemeinsam mit Marie-Therese Rudolph), die donauFESTWOCHEN im Strudengau und das L’Orfeo Barockorchester – Michi Gaigg.
Für das ehrenamtliche Engagement des Historischen Vereins der Stadt Grein und dessen Oral History Forschungsprojekte zur regionalen Zeitgeschichte wurde sie 2005 mit dem Bundes-Ehrenzeichen der Republik Österreich ausgezeichnet.

Fotografie von Iris Blumauer © Reinhard Winkler